TIMULT dans la bibliotheque collective

Dès maintenant il y a chez moi dans la bibliotheque collective le périodique feministe français TIMULT. Toutes les éditions jusqu’à present, No. 1-9, elles peuvent être lues et aussi empruntées ici. Une revucouverturee qui parle de luttes sociales et d’aspirations à changer le monde.

Une revue qui explore de nouvelles façons de faire de la théorie politique, en imbriquant les récits de vie, les émotions et les analyses, en expérimentant des manières d’écrire, d’inviter à l’écriture

(ateliers et écritures collectives…)

Une revue pour être plus fort·e·s et plus habiles faces aux oppressions, et aussi pour nous faire plaisir !https://timult.poivron.org/09/

Neu ab sofort gibt es bei uns in der Kollektivbibliothek die feministische Zeitschrift TIMULT aus Frankreich. Alle bisherigen Ausgaben, Nr. 1-9, können hier gelesen oder auch ausgeliehen werden.

Eine Zeitschrift, die über soziale Kämpfe und die Ziele, die Welt zu verändern, berichtet. Eine Zeitschrift, die neue Wege der politischen Theorie entdeckt, verwoben in den Erzählungen des Lebens, den Gefühlen und den Analysen, im Ausprobieren und Experimentiern neuer Formen des Schreibens, fühlt euch eingeladen und aufgefordert (kollektives Schreiben, Workshops)…

Eine Zeitschrift, die die Verkleidung der Unterdrückung entlarvt und eine Zeitschrift, die uns auch Vergnügen bereitet.

https://timult.poivron.org/09/

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03.05.15 // Lesung+Diskussion: Der Aufstieg der AfD

 

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Lesung und Diskussion mit Sebastian Friedrich: “Der Aufstieg der AfD”

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat seit ihrer Gründung im Frühjahr 2013 erstaunliche Erfolge erzielt: Sie zieht in ein Parlament nach dem anderen ein und scheint auf dem besten Weg, die politische Landschaft nachhaltig zu verändern. Wie ist der schnelle Aufstieg der AfD zu erklären? Wer sind die Akteure und was sind ihre Ziele? Welche Entwicklung hat die Partei bisher genommen und wohin steuert sie? Wer wählt und unterstützt die AfD? Das Buch “Der Aufstieg der AfD: Neokonservative Mobilmachung in Deutschland” geht diesen Fragen in kompakter Form nach und analysiert das Bestreben der AfD, das traditionell gespaltene Spektrum rechts von der Union zu einen – denn Rechtskonservative, National- Neoliberale, Rechtspopulisten und Neue Rechte finden hier ihren Platz.

 

# 17:oo Uhr NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

 

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19.04.15 // Lesung: Marielas Traum

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MARIELAS TRAUM: EIN POLITTHRILLER AUS KOLUMBIEN. EINE FIKTIVE GESCHICHTE – DIE DOCH GENAU SO STATTGEFUNDEN HABEN KÖNNTE.

Eher fließt Wasser flussaufwärts, als dass ein Vertriebener sein Land zurückbekommt – oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht”, sagt der alte Eugenio, Marielas Vater. _ Schon Marielas Eltern haben an den Ufern des Chitandó, im kolumbianischen Dschungel, ein Stück Land urbar gemacht. Doch rechte Paramilitärs dringen in die Region vor. Brutal vertreiben die bewaffneten Männer die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren. Doch Mariela und die Ihren sind nicht allein. Der Anwalt Felipe hilft ihnen, das Recht auf ihr Land einzuklagen. Felipe will die Verantwortlichen für Mord und Vertreibung vor Gericht bringen. Damit fordert er mächtige Interessen heraus. Wie gefährlich das ist, erkennt auch die junge Deutsche Beata. Sie war nur für ein Praktikum bei Felipe nach Kolumbien gekommen. Aber die Menschen vom Chitandó wachsen Beata ans Herz. Und ihr wird klar, dass die Palmölplantagen, die auf dem geraubten Land angelegt werden, auch für den europäischen Markt produzieren.

Millionen Menschen weltweit sind von Landgrabbing betroffen, was dazu führt, dass Kleinbäuer_innen ihre Lebensgrundlage verlieren, während agroindustrielle Großprojekte weiter ausgedehnt werden, vielfach um für den reichen Norden zu produzieren, z.B. Palmöl für die Deckung des Energierbedarfs in Europa. „Eher fließt das Wasser flussaufwärts, als dass ein Vertriebener sein Land zurückbekommt – oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht”, sagt der alte Eugenio, Marielas Vater. “Marielas Traum”, der erste literarische Text der Autorin Alexandra Huck, ist ein spannender Roman, ein Politthriller aus Kolumbien, eine fiktive Geschichte – die doch genau so stattgefunden haben könnte.

Mariela und die Menschen in ihrem Dorf stehen einer erdrückenden Übermacht gegenüber. Doch sie sind entschlossen, den Kampf um ihr Land aufzunehmen. Mariela wächst an den Ufern des Chitandó auf, wo ihre Eltern im kolumbianischen Dschungel ein Stück Land urbar gemacht haben. Immer weiter dringen indes Paramilitärs in die Region vor. Sie haben auch Marielas Vettern Jhon und Alexis im Visier. Brutal vertreiben die bewaffneten Männer die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren. Doch Mariela und die Ihren sind nicht allein. Der erfahrene Anwalt Felipe hilft ihnen, ihr Recht auf das Land am Chitandó einzuklagen. Felipe will die Verantwortlichen für Mord und Vertreibung vor Gericht bringen – und fordert damit mächtige Interessen heraus. Wie gefährlich das ist, lernt schnell auch die junge Deutsche Beata. Sie war eigentlich nur für ein Praktikum bei Felipe und seinen Kollegen nach Kolumbien gekommen. Aber die Menschen vom Chitandó wachsen Beata ans Herz, und ihr wird klar, dass die Plantagen, die auf dem geraubten Land angelegt werden, auch für den europäischen Markt produzieren werden. Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte von Marielas persönlichem Kampf für Gerechtigkeit sondern erzählt auch davon, wie Menschen inmitten des bewaffneten Konfliktes in Kolumbien die Hoffnung aufrecht erhalten.

 

Die Autorin:

Alexandra Huck wurde 1969 in Baden-Württemberg geboren und hat Politikwissenschaft, Romanistik und Volkswirtschaftslehre studiert. In Kolumbien war sie 1999 zum ersten Mal und ist seither vielfach dorthin gereist, u.a. zu Recherchen für _Marielas Traum_. Seit mehr als zehn Jahren lebt Alexandra Huck in Berlin und hat in dieser Zeit verschiedentlich Sachtexte zu Kolumbien verfasst. Mit Marielas Traum legt sie ihren ersten Roman vor. Sie arbeitet seit mehr als zehn Jahren bei der Organisation kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V., s. www.kolko.de [1]

 

# 17:oo Uhr NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

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01.03.15 // Lesung: “Hasta siempre, Bruder – Tod im Bundestag”

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von Isabel Leyla Erdem
Eigentlich sucht Hannah nur nach Informationen für ihre Doktorarbeit, als sie über einen toten Bundestagsabgeordneten stolpert. Selbstmord? Oder wusste das Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums zuviel über die Machenschaften der Geheimdienste? Gemeinsam mit dem traumatisierten Sohn des Toten beginnt die Juristin, Fragen nach der deutschen Vergangenheit zu stellen. Die Spur führt in die siebziger Jahre, in ein westdeutsches Gefängnis und nach Chile unter Pinochet. Bald schon geraten Hannah und ihre Kollegen selbst in das Visier eines über-mächtigen Gegners….Ein Roman über Geheimdienste, den bewaffneten Kampf und die deutsche Schuld an Diktaturverbrechen in Chile.

# NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

 

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01.02.15 // Lesung& Diskussion: Vom Häuserkampf zur neoliberalen Stadt

Flyer 01.02.15

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06.04.2014 // Lesung: Topf & Söhne – Besetzung auf einem Täterort

Die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf & Söhne, die in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager hergestellt hatte, war in den 2000er-Jahren eines der bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Das Buch will die Erfahrungen dieser Zeit festhalten. Mit Erzählungen und Analysen rekonstruieren wir gemeinsame Kämpfe und interne Streitigkeiten, sprechen mit anderen Beteiligten über Ratten und Debatten und bieten dazu einen Überblick über die Hausbesetzer_innenszene der 1990er-Jahre in Erfurt und die historische Bedeutung der Firma Topf & Söhne.

Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Leseprobe (PDF)

»Ich fand’s geil, dass wir auf dem Gelände mit dieser krassen Geschichte was gemacht haben, dass die Nutzung im NS rumgedreht hat. Die haben halt damals für Geld alles gemacht. Wir haben alles fast ohne Geld gemacht. Das fand ich den richtigen Umgang mit dem Gelände.«
Coma Richter, Besetzerin

 

# 17:oo Uhr NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

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Filmveranstaltungen – Filmscreenings im Februar/März 2014

organisiert von der Kollektivbibliothek 

  1. Mittwoch 12.2. 18 h: Frauen im Widerstand Teil 1+2 ελληνικά OF, english subtitles

  2. Donnerstag 13.2. 20 h: Frauen im Widerstand Teil 3 ελληνικάOF, english subtitles

  3. Mittwoch 19.2. 20 h: Sobibór, 14. Oktober 1943, 16 Uhrfrançais/עבריתOF, Deutsch UT

    Der Karski-Bericht english OF, Deutsch UT (Claude Lanzmann)

  4. Donnerstag 20.2. 20h : Carlos Marighella português OF with english subtitles

  5. Samstag 1.3. 19 h: Shoah Teil 1 und Teil 2 von Claude Lanzmann mehrspachig

  6. Sonntag 2.3. 19 h: Shoah Teil 3 und Teil 4 Untertitel deutsch oder english

 Griechenland / Greece: Frauen im Widerstand / Women in Resistance

Eine Filmtrilogie von Alinta Dimitriou

Alle Filme werden im griechischen Original mit englischen Untertiteln gezeigt werden.

All films will be shown in greek original and with english subtitles.

Es wird an beiden Tagen der Vorführungen, 12.2. und 13.2. jeweils eine kurze Einführung geben. On both days of the screening (12th and 13th) we will have a short introduction.

Mittwoch 12.Februar 2014 ab 18.00 Uhr
* Birds in the mire (OmenglU) Teil 1

GR 2008, 104 min., Regie: Alinta Dimitriou

Der erste Teil der Trilogie zeigt die Rolle der Frauen im Widerstand gegen die deutsche Nazi-Okkupation (1941-1944). Im Zentrum des Films stehen persönliche Berichte und Erzählungen der beteiligten Frauen. Er folgt den historischen Tatsachen, aber vor allem zeigt er uns die Erfahrungen, Erinnerungen und Träume dieser Frauen, die einen anderen Lebensweg gingen, der in der Regel nur Männern vorbehalten war.

Danach circa ab 20.00 Uhr

* Among the rocks (OmenglU) Teil 2

GR 2009, 98 min, Regie: Alinta Dimitriou

Der zweite Film der Trilogie bezieht sich auf den Zeitraum des Bürgerkrieges in Griechenland (1946-1949). Mit dem Abkommen von Varkiza und der Kapitulation der Gewehre der Partisanen begann eine neue Runde politischer Verfolgung. Frauen, die an der Guerilla teilgenommen hatten, wurden festgenommen und entweder hingerichtet oder ins Exil geschickt, wenn sie es nicht schafften, sich in den Bergen in Sicherheit zu bringen oder in die Demokratische Armee integriert zu werden. Die Erfahrungen der Frauen sind somit zweigeteilt: einerseits sehen wir Frauen die über die Demokratische Armee und die blutigen Schlachten auf dem Land erzählen, anderseits sehen wir Frauen, die Exil und Folterqualen beschreiben.

 Donnerstag 13.Februar ab 20.0.0 Uhr

* The girls in the rain (OmenglU) Teil 3

GR 2011, 120 min, Regie: Alinta Dimitriou

”The girls in the rain” ist der letzte Teil der Trilogie, die sich mit der Zeit während der Militärjunta (1967-1974) beschäftigt. Im Film kommen fünfzig Frauen zu Wort, die über ihre Jugend, ihre Politisierung, ihre revolutionären Aktionen und über Verfolgungen und Folterqualen sprechen. Dabei lassen sich grob zwei unterschiedliche Lebenswege unterscheiden: der von Frauen, die bereits vor 1967 in linken, kommunistischen Gruppen politisiert und sofort nach Machtübernahme der Junta verfolgt wurden, und der von Frauen, die während der Kämpfe gegen die Diktatur in den Universitäten politisiert wurden.

 Die griechische Filmemacherin Alinta Dimitriou hat in den Jahren 1977 bis 1994 mehr als fünfzig Dokumentarfilme gedreht. 2008 begann sie ihre Trilogie über die Rolle der Frauen in den politischen Kämpfen ihres Landes. Das Anliegen dieser Trilogie ist es, diesen wichtigen Teil der griechischen Geschichte ans Licht zu bringen, der in der offiziellen griechischen Geschichtsschreibung keinen Platz hat. Die Rolle der Frauen in den politischen Auseinandersetzungen des Landes wird vielmehr bewusst verschwiegen und es besteht die Gefahr, dass mit den Frauen auch die Erinnerung an ihre Taten sterben. Mit den Worten von Alinta Dimitriou:

Meine Frauen sind Zeuginnen ohne Stimme, sie verlassen uns langsam und niemand würde wissen, dass sie die besten Jahre ihres Lebens in einem Kampf für die Befreiung, in einem Kampf für eine menschenwürdige Existenz geopfert haben“. In den Filmen stehen die Frauen und ihre Erlebnisse im Zentrum. Sie berichten von den Ereignissen, direkt und ohne Vermittlung Dritter. Den Stimmlosen in der offiziellen Geschichtsschreibung soll so eine Stimme gegeben werden. Durch einen bewusst schnellen, atemlosen Schnitt versuchte die Regisseurin die Atmosphäre und das Gefühl der Verfolgung und der Folterqualen nach zu empfinden.

 Αλίντα Δημητρίου

Η Αλίντα Δημητρίου απο το 1977 ως το 1994 έχει κάνει περισσότερα απο 50 ντοκυμαντέρ. Το 2008 ξεκίνησε την τριλογία για τη συμμετοχή των γυναικών στους πολιτικούς αγώνες με τα ντοκυμαντέρ, ”Τα πουλιά στον βάλτο”, ”Η ζωή στους βράχους” και ”Τα κορίτσια της βροχής”.

 Σχετικά με τα ντοκυμαντέρ

Στόχος αυτής της τριλογίας είναι να ρίξει φως σε ένα πολύ σημαντικό κομμάτι της ελληνικής ιστορίας, αυτό τις συμμετοχής των γυναικών στους αγώνες. Οι δράση τους δεν υπάρχει καταγεγραμμένη στην επίσημη ιστορία κι έτσι υπάρχει ο κίνδυνος να χαθεί για πάντα μαζί τους. Η καταγραφή των γεγονότων γίνεται απο τα κάτω, μέσα απο τις μαρτυρίες των ίδιων των γυναικών,μέσα απο τις ιστορίες τους που δεν έχουν ξανά ακουστεί,αδιαμεσολάβητα. Η προσέγγιση βασίζεται πάνω στον θεωρητικό κλάδο της προφορικής ιστορίας, που αντιμετωπίζει όλες τις μειονότητες που αγνοούνται απο την επίσημη ιστορία ως μάρτυρες ”χωρίς φωνή”. Σύμφωνα με τα λόγια της Αλίντας Δημητρίου: “Και οι γυναίκες μου είναι μάρτυρες ”χωρίς φωνή” που φεύγουν σιγά σιγά και κανείς δεν θα ήξερε ότι προσέφεραν τα καλύτερα χρόνια της ζωής τους σ’ έναν αγώνα απελευθέρωσης, σ’ έναν αγώνα για μια αξιοπρεπή ύπαρξη του ανθρώπου”.


”Tα πουλιά στον βάλτο”(Ελ.2008, 104′, Σκηνοθ.:Αλίντα Δημητρίου)

Το πρώτο μέρος της τριλογίας της Αλίντας Δημητρίου, περιγράφει τη συμμετοχή των γυναικών στην εθνική αντίσταση κατά την περίοδο της κατοχής (1941-1944). Η καταγραφή των γεγονότων της εποχής γίνεται μέσα απο τις μαρτυρίες των ίδιων των γυναικών.Ακολουθεί τα ιστορικά γεγονότα βέβαια, αλλά κυρίως αναδεικνύει μέσα απο τα βιώματα, τις μνήμες και τα τραύματά τους μια στάση ζωής μέσα απο πράξεις που συνήθως αποδίδονται μόνο στους άντρες. Μια ταινία αφιερωμένη στις γυναίκες που χάθηκαν και θα χαθούν και οι ηγεσίες τις θεωρούν παράπλευρες απώλειες.

 ”Η ζωη στους βραχους”(Ελ. 2009, 98′, Σκηνοθ.:Αλίντα Δημητρίου)

Η δεύτερη ταινία της τριλογίας αναφέρεται στην περίοδο του εμφυλίου πολέμου στην Ελλάδα (1946-1949), επικεντρωμένη στη δράση των γυναικών και πάλι. Με τη συμφωνία της Βάρκιζας και την αναγκαστική παράδοση των όπλων των αριστερών,ξεκίνησε ένας νέος κύκλος διώξεων. Οι γυναίκες που είχαν συμμετάσχει προηγουμένως στο αντάρτικο είτε πρόλαβαν να ξεφύγουν και να πάνε στα βουνά εισχωρώντας στον δημοκρατικό στρατό είτε συνελήφθηκαν και εκτελέστηκαν ή κατέληξαν στην εξορία. Οι μαρτυρίες που κατατίθενται χωρίζονται ως εκ τούτου σε δυο μέρη. Σε αυτές που μιλάνε για τον δημοκρατικό στρατό και τις μάχες που δόθηκαν έξω απο τις μεγάλες πόλεις και σε αυτές που μιλάνε για την εξορία και τα βασανιστήρια.

 Τα κοριτσια της βροχής”(Ελ. 2011, 120 min, Σκηνοθεσία: Αλίντα Δημητρίου)

”Τα κορίτσια της βροχής” αποτελεί το τελευταίο μέρος της τριλογίας της Αλίντας Δημητρίου, αφιερωμένη στον κρίσιμο ρόλο των πολιτικών αγώνων των γυναικών απο την αντίσταση, στον εμφύλιο, ως τη χούντα των συνταγματαρχών το 1967. ”Στα κορίτσια της βροχής” παρακολουθούμε 50 γυναίκες να μας μιλάνε για τη νιότη τους, την πολιτικοποίησή τους, την επαναστατική τους δράση, τις διώξεις και τα βασανιστήριά τους. Οι μαρτυρίες χωρίζονται αδρά σε δύο κατηγορίες. Απο η μία αυτές των ήδη πολιτικοποιημένων γυναικών σε αριστερές-κομμουνιστικές νεολαίες που διώχθηκαν αμέσως με την άνοδο της χούντας και απο την άλλη αυτές που πολιτικοποιήθηκαν μέσα στα πανεπιστήμια και τους φοιτητικούς αγώνες ούσες στην πλειοψηφία τους φοιτήτριες κατά τη διάρκεια της δικτατορίας. Η αποσιωπημένη πλευρά των αγώνων, η ιστορία των αγώνων των γυναικών ενάντια στη χούντα, μέσα απο τις ίδιες τους τις μαρτυρίες.

Claude Lanzmann-Filme

1925 als Son assimilierter Juden in Paris geboren, schließt sich Lanzmann 1943 als Gymnasiast in Clermont-Ferrand der Résistance an und nimmt an PartisanInnenkämpfen gegen die Nazis teil. Nach dem Krieg Studium der Philisophie und Literatur. 1947 Uniabschluß in Tübingen, 1948/49 Dozentur an der FU Berlin. Danach Journalist, u.a. für Le Monde und Les Temps Modernes, ab Ende der 60er Jahre Filmschaffender.

Mittwoch 19. Februar ab 20.00 Uhr

* Sobibór, 14. Oktober 1943, 16 Uhr, Originaltitel Sobibor, 14 Octubre 1943, 16 heures  1979/2001, 95 Min, Originalfassung französisch und hebräisch mit deutschen Untertiteln

 Auf die Fragen von Claude Lanzmann antwortet Yehuda Lerner, ein polnischer Jude aus Warschau und einer der Überlebenden des Aufstands, zu den Bildern von der Gedenkstätte, zu seinem Schicksal als 16-jähriger Zwangsarbeiter im deutschen Vernichtungslager Sobibor (KZ) und seiner Teilnahme am Aufstand von Sobibor am 14. Oktober 1943. Yehuda Lerner ging nach seiner Flucht nach Israel. Der Aufstand von Sobibór von etwa 600 Häftlingen am 14. Oktober 1943 war der zweite, zum Teil erfolgreiche Aufstand gegen die SS in einem Vernichtungslager nach dem Aufstand von Treblinka im August 1943. Im Vernichtungslager Sobibór ließ die SS bis zu 250.000 Juden vergasen. Die meisten Opfer stammten aus Polen und etwa 33.000 aus den Niederlanden. Nach diesem Aufstand nutzte die SS das Vernichtungslager nicht weiter, sondern ebnete es ein.

 Danach circa 21.45 Uhr

* Der Karski – Bericht, 2010, 49 Min,Le Rapport Karski,english mit deutschen Untertiteln

Jan Karski war während der Besetzung Polens durch die Nazis ein Untergrund-Kurier der polnischen Heimatarmee zur polnischen Exilregierung in London. Wer den Film SHOAH kennt, kennt Karski von dort, wo er von seinem Treffen mit zwei Vertretern jüdischer Organisationen im besetzten Polen berichtet, die ihm 1942 Zutritt zum Warschauer Ghetto verschaffen und ihm – in der Maske eines ukrainischen Wachmanns – den Aufenthalt in einem Lager ermöglichten, daß er (fälschlicherweise) für das Vernichtungslager Belzec hielt. Karski berichtete, was er gesehen hatte in London, berichtete von den im Stehen sterbenden Juden im Ghetto, und wurde von General Sikorski, Chef der polnischen Exilregierung, weiter geschickt nach Washington, um seine Informationen der us-amerikanischen Regierung zu unterbreiten. 35 jahre später dann, jetzt als Geschichtsprofessor in den USA, wiederholt Karski seinen Report vor Lanzmanns Kamera für den Film SHOAH – nach großen Widerständen – in seiner Wohnung in Washington. Erst 2010 hat Lanzmann das Material, das er für SHOAH nicht verwendet hat, für den Film Der Karski-Bericht verarbeitet.

 Samstag 1.März ab 19.00 Uhr

* SHOAH, 1985,Gesamtlänge 566 Min,Teil 1 (147 Min) und Teil 2 (116 Min) mit Pausen

SHOAH des Regisseurs Claude Lanzmann, in dem überwiegend Zeitzeugen der Schoah (von hebräisch הַשׁוֹאָה ha’Schoah) befragt werden. Lanzmann reiste 11 Jahre lang – von 1973 bis 1985 – durch Europa, in erster Linie durch Polen, um Zeitzeugen zu befragen. Der gesamte Film zeigt die Schauplätze Treblinka, Sobibor, Auschwitz, Chelmno und Warzawa in keinerlei Archivmaterial, sondern nur in Aufnahmen aus dem Zeitraum dieser Reisen. Das zentrale Thema der Befragungen sind die Konzentrations- und Vernichtungslager und das Warschauer Ghetto. Neben den Überlebenden der Shoah befragt Lanzmann auch Täter. Von den 350 Stunden Material in sieben Sprachen sind am ende nach fünf Jahren Schnitt 9,5 Stunden fertiggestellt worden. Claude Lanzmann über den Film SHOAH:

Das Gerüst des Film ist die Radikalität des Todes. Ist letztendlich die Vernichtung.(…) Shoah ist ein Film über den Tod, nicht über das Überleben. Es gibt darin keinen einzigen Überlebenden, es gibt allenfalls Wiedergänger, die fast schon im Jenseits über dem Boden des Krematoriums schwebten und zurückgekommen sind. Diese Menschen sagen niemals „ich“, sie erzählen nicht ihre eigene Geschichte. Sie sagen „wir“, weil sie für die Toten mitsprechen.“

 Sonntag 2.März ab 19.00 Uhr

* Shoah, 1985, Teil 3 (140 Min) und Teil 4 (140 Min) mit Pausen

Carlos Marighella

 Carlos Marighella (5 December 1911 – 4 November 1969) was a Brazilian Revolutionary and writer.

Carlos Marighella was one of the leading figures of the armed resistance against the military dictatorship that ruled Brazil from 1964 to 1985. He was co-founder of the Ação Libertadora Nacional (ALN), which became the largest and most important organization of armed resistance in Brazil. Marighella’s most famous contribution to guerrilla literature was the Minimanual of the Urban Guerilla (Handbuch des Stadtguerillos), consisting of advice on how to disrupt and overthrow an authoritarian regime aiming at revolution. The theories laid out in both books have greatly influenced contemporary ideological activism. Unlike Che Guevara, who proposed guerrilla activity in the countryside, Marighela’s theories on urban guerrilla warfare envisaged cities as the source of rebellion. As an advocate of urban guerilla warfare as means to neutralize and defeat political institutions in order to effect radical social change, Marighella’s work was the latest tome in the small library of revolutionary political literature in the 20th century. The Minimanual was influencing revolutionaries around the world, including organizations like the Weatherunderground, Greek N17, the Red Army Faction (RAF) or Red Brigades.

 Donnerstag 20.Februar ab 20.00

 * Marighella, um filmde Isa Grinspum Ferraz, 2011, 96 Min, português, english subtitles

Documentário sobre a vida e o legado de Carlos Marighella.

Líder comunista, vítima de prisões e tortura, parlamentar, autor do mundialmente traduzido “Manual do Guerrilheiro Urbano”, Carlos Marighella atuou nos principais acontecimentos políticos do Brasil entre os anos 1930 e 1969, e foi considerado o inimigo número 1 da ditadura militar brasileira. Mas quem foi esse homem, mulato baiano, poeta, sedutor, amante de samba, praia e futebol, cujo nome foi por décadas impublicável? O filme, dirigido por sua sobrinha, é uma construção histórica e afetiva desse homem que dedicou sua vida a pensar o Brasil e a transformá-lo através de sua ação.

Alle Film – Veranstaltungen sind Eintritt frei

und finden in der New Yorck im Bethanien statt.

 

 

 

 

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09.02.2014 // Lesung: Die Frau meines Vaters – Erinnerungen an Ulrike

pbLesung mit Anja Röhl:

Die Frau meines Vaters – Erinnerungen an Ulrike

Das Buch ist eine literarische Verarbeitung authentischer Erlebnisse zu einem autobiografischen Roman, der institutionelle Erziehungsmethoden des Postfaschismus, fehlende Elternkompetenz der Kriegs- und Führerkinder,  die Adenauer-Ära und die Zeit der Studentenproteste während des Kalten Krieges aus Sicht eines Kindes, einer Jugendlichen, einer jungen Frau in Westdeutschland zwischen 1958 und 1976 in äußerster Verdichtung montagehaft beschreibt.  Dem gegenüber steht die familiäre Begegnung mit der historischen Person Ulrike Meinhof, die in ihrem journalistischen Wirken gegen die Wiederbewaffnung, gegen die Notstandsgesetze und als Vordenkerin der Überwindung des Kalten Krieges, aber auch mit vielen pädagogisch-emanzipativen Texten einen enormen Einfluss auf junge und alte Menschen und der 68-iger Bewegung hatte.  Inhalt des Buches ist der Weg der Protagonistin aus Einsamkeit, Unterdrückung und Angst, der sich u.a. durch die Begegnung mit Ulrike Meinhof zu einem von individueller Befreiung und politischer Emanzipation entwickelt, während diese am Ende in Stuttgart Stammheim im Hochsicherheitstrakt zu Tode kommt.  Es handelt sich um ein zeitgeschichtliches Drama.

# 17:oo Uhr NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

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05.01.2014 // Lesung Speak up! Sozialer Aufbruch… Widerstand in Indien

speak-up-lesungNur wenig hört man hierzulande über die negativen Folgen des gigantischen Wachstumsschubs, den der Transformations- und Modernisierungsprozess und die damit einhergehende Öffnung gegenüber dem Weltmarkt in Indien ausgelöst hat.
Wenngleich dieses Modernisierungsprojekt die Lebensgrundlagen  von Millionen von Menschen zu zerstören droht. Selten berichten die (Mainstream-) Medien über den massiven Protest und Widerstand organisiert in neuen sozialen Netzwerken und  Initiativen lokal, landesweit und international  agierender Akteur_innen.

Speak Up lässt v.a. Basisaktivist_innen zu Wort kommen und  stellt ein breites Spektrum unterschiedlichster Bewegungen vor: die Kämpfe von Arbeiter_innen in neuen Formen
gewerkschaftlicher Organisierung; von Bäuer_innen für Land und Ernährungssouveränität; Kampagnen gegen die Kriminalisierung  von Menschenrechtsaktivist_innen; Kämpfe gegen
Großprojekte wie Staudämme, Atomkraftwerke und Sonderwirtschaftszonen sowie der Slumbewohnerinnen für das Recht auf Wohnraum um nur einige zu nennen.

Eine der Herausgeber_innen des Buches, Elina Fleig, wird bei der Veranstaltung von den  dokumentierten Kämpfen und Protesten berichten, Veränderungen in Indien vorstellen, analysieren und mit einem interessierten Publikum Fragen transnationaler Solidarität erörtern.

Blog des BUKO mit Analysen, Infos und Hintergrundberichten zu den Kämpfen der sozialen Bewegungen in Indien

# NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

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08.12.13 // Lesung Hunderte solcher Helden – Der Aufstand jüdischer Gefangener im NS-Vernichtungslager Sobibór

17:00 Lesung mit der Autorin

In Sobibór wurden etwa 170.000 Menschen ermordet, in der überwältigenden Mehrheit europäische Juden, vor allem aus Polen, Holland, Belarus, Russland, der Ukraine und der Slowakei. Sobibór war ein reines Vernichtungslager, die Menschen wurden nach ihrer Ankunft direkt in die Gaskammer geführt. Lediglich 550-600 Juden wurden für Arbeiten im Lager und rund um den Vernichtungsvorgang selektiert.

Der Aufstand der Juden in Sobibór ist eines der eindringlichsten Beispiele gegen die These, Juden hätten sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen.

An dem Abend wird Franziska Bruder ihr Buch vorstellen und aus den Überlebendenberichten vorlesen. Sie geht dabei den Fragen nach, wer die Akteure des Aufstands waren: Woher kamen sie?

Verfügten sie über politische, organisatorische oder konspirative Erfahrungen? Welche Voraussetzungen mussten erfüllt sein, um die Zeit nach dem Aufstand bis zur Befreiung überleben zu können? Die Autorin wird außerdem Ausschnitte aus einem Interview von Claude Lanzmann mit Jehuda Lerner, der beim Aufstand mit Arkadi Waispapir zwei SS-Offiziere tötete, zeigen. Abschließend wird sie von den diesjährigen Feierlichkeiten zum 70.Jahrestages des Aufstandes im ehem. Vernichtungslager Sobibor berichten.

 

20:oo Film: Aufstand in Sobibór

Aufstand in Sobibór erzählt, wie in nur 22 Tagen der gewagte, aber gut durchdachte Plan zur Revolte entsteht: Alle SS-Männer sollen unauffällig auf ihren Posten getötet und ihre Waffen und Uniformen eingesammelt werden. Dann will man zum Appell rufen und das Lager gemeinsam durch das Haupttor verlassen. Am 14. Oktober 1943 kommt es zur massenhaften Flucht aus dem schwer bewachten Lager. 47 Gefangene überlebten, fünf von ihnen erzählen ihre Geschichte.

 

# NewYorck im Bethaninen,  Mariannenplatz 2a X-Berg

 

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