Dezember / Diciembre / December
1. Frauen und der spanische Krieg 1936–1939. Eine biografische Dokumentation. Anita Kochnowski (Hrsg.), Ingrid Schiborowski (Hrsg.). Verlag am park. 2016.
Anfang 1936 gewann bei Wahlen eine linke Volksfront in Spanien die Mehrheit – in der Mitte des Jahres putschten faschistische Militärs gegen die legitime demokratische Regierung. Es begann ein drei Jahre währender Krieg zwischen der konservativ-faschistischen Reaktion und den Verteidigern der Republik. Die Putschisten erhielten Unterstützung von Hitlerdeutschland und Mussolini-Italien, der Republik eilten Antifaschisten aus vielen Ländern zu Hilfe – darunter auch viele Frauen. Gemeinsam mit den Spanierinnen kämpften sie an den Fronten, in Lazaretten oder in Hospitälern im Hinterland als Krankenschwestern oder als Ärztinnen. Sie lenkten Kraftfahrzeuge, waren bei der Miliz oder in der Verwaltung tätig, dolmetschten in den Internationalen Brigaden, fotografierten und schrieben für die Presse des In- und des Auslandes.
Erstmals wurden in jahrelanger Arbeit aus allen zugänglichen Quellen die Namen und Biografien dieser mutigen Frauen ermittelt und zusammengetragen. 3.431 konnten ausfindig gemacht werden, darunter 2.188 Spanierinnen.
Die bisher Unbekannten bekamen nunmehr einen Namen – und ein Denkmal gesetzt. Zugleich macht diese Buch auch deutlich, welchen emanzipatorischen Auf- und Ausbruch aus dieser männerbeherrschten, katholischen Gesellschaft die Volksfrontbewegung darstellte. Dieser Schub an gesellschaftlichem Fortschritt wirkte nach und verhinderte vermutlich, dass Franco-Spanien mit Nazideutschland in den Zweiten Weltkrieg zog.
2. Migrantischer Feminismus. In der Frauen: bewegung in Deutschland (1985-2000). Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Pinar Tuzcu. Edition assemblage. 2021.
Dieser Band unternimmt eine Neuschreibung feministischer Bewegungen in Deutschland aus der Perspektive der politischen Selbstorganisierung migrantisierter Frauen*. Anhand von Erzählungen von Zeitzeug:innen und Archivmaterial wird die These widerlegt, dass die 1990er Jahre eine „stille Zeit“ in der Frauen:bewegung Deutschlands war. Es wird aufgezeigt, dass die 1980er und 1990er Jahre eine „geräuschvolle“ Zeit war, da sie den Höhepunkt in der politischen Selbstorganisierung von Migrant:innen, Schwarzen Frauen*, Sinti:zze und Romn:ja, exilierten und jüdischen Frauen* in der Bundesrepublik darstellt. Mittels der Erinnerungsarbeit im Sinne eines Eingedenken lösen die Akteur:innen ihr „right-to re-narrate“ ein, indem sie eine neue Erinnerungspolitik und -kultur migrantischer Theoriebildung und politischer Praxis in Deutschland eröffnen. Auf diese Weise versucht das Buch folgende Fragen zu beantworten:
– Was bedeutet die Auslassung migrantischer feministischer Geschichte für die Politik der Geschichtsschreibung deutscher Frauenbewegung?
– Wie würde eine solche Intervention in der Vergangenheit die Gegenwart und die zukünftige Erzählung der Frauenbewegung in Deutschland neu definieren?
– Was würde diese „Neudefinition“ für Deutschland als Einwanderungsland und (post-)migrantische Gesellschaft bedeuten?
3. Hermanito -Miñán-. Ibrahima Balde, Amets Arzallus Antia. Blackie Books. 2021.
Este libro te cambiará. Esta historia arranca así: «Estoy en Europa pero yo no quería venir a Europa». Ibrahima Balde nació en Guinea, pero se vio forzado a abandonar su casa para ir a buscar a su hermano pequeño. No salió para perseguir un sueño. Abandonó su hogar para encontrar a la persona que más quería. Una mirada ingenua, castigada, arrebatadoramente poética y, en definitiva, única. La de quien ha sufrido todo y, sin embargo, tiene el poder de convertirlo en algo útil. En algo bello.
4. Abendessen 16:30. Verhaftungen. Verhöre und U-haft: Erfahrungen aus der Schweiz. 2021.
Abendessen 16:30 ist für alle, die sich mit Knast und Repression auseinandersetzen möchten. Denn diese Themen machen etwas mit uns – ob wir es wollen oder nicht. Je selbstverständlicher und ehrlicher wir darüber reden, desto widerstandsfähiger werden wir. Darum ist es wichtig sich neben der juristischen und politischen Ebene auch zu fragen, wie es einen persönlich trifft. Denn früher oder später werden alle damit konfrontiert sein, welche die herrschende Ordnung ablehnen und dies mit Freude und Wut im Bauch zum Ausdruck bringen.
5. Unbound: My Story of Liberation and the Birth of the Me Too Movement. Tarana Burke. Headline. 2021
Tarana didn’t always have the courage to say „me too.“ As a child, she reeled from her sexual assault, believing she was responsible. Unable to confess what she thought of as her own sins for fear of shattering her family, her soul split in two. One side was the bright, intellectually curious third generation Bronxite steeped in Black literature and power, and the other was the bad, shame ridden girl who thought of herself as a vile rule breaker, not as a victim. She tucked one away, hidden behind a wall of pain and anger, which seemed to work…until it didn’t.
Tarana fought to reunite her fractured self, through organizing, pursuing justice, and finding community. In her debut memoir she shares her extensive work supporting and empowering Black and brown girls, and the devastating realization that to truly help these girls she needed to help that scared, ashamed child still in her soul. She needed to stop running and confront what had happened to her, for Heaven and Diamond and the countless other young Black women for whom she cared. They gave her the courage to embrace her power. A power which in turn she shared with the entire world. Through these young Black and brown women, Tarana found that we can only offer empathy to others if we first offer it to ourselves.
Unbound is the story of an inimitable woman’s inner strength and perseverance, all in pursuit of bringing healing to her community and the world around her, but it is also a story of possibility, of empathy, of power, and of the leader we all have inside ourselves. In sharing her path toward healing and saying „me too,“ Tarana reaches out a hand to help us all on our own journeys.
5. Schwarze Saat – Gesammelte Schriften zum Schwarzen und Indigenen Anarchismus.
Betrachtet man die bekanntesten anarchistischen Werke seit Entstehen des Anarchismus als Philosophie und Bewegung, so kommt man schnell zu dem Schluss der Anarchismus sei eine weiße eurozentrische Bewegung. Doch auf dem weitläufigen Terrain der anarchistischen Geschichte haben Schwarze und Indigene Anarchist*innen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung verschiedener Kämpfe rund um den Globus gespielt, darunter Massenstreiks, nationale Befreiungsbewegungen, Gefangenensolidarität, Queer-Befreiung, die Bildung autonomer Befreiungsorganisationen und vieles mehr — und was vielleicht noch viel entscheidender ist: was weiße Anarchist_innen häufig nur philosophiert haben, war lange Zeit und ist teilweise noch Praxis unter Schwarzen und Indigenen Menschen.
Unser aktueller politischer Moment ist geprägt von einem globalen Wiederaufleben Schwarzer und Indigener Rebellion und angesichts des antiautoritären Geistes dieser Kämpfe ist die Zeit reif, einen genaueren Blick auf den Schwarzen und Indigenen Anarchismus zu legen.
6. Mujeres Punks: las pioneras de nuestra escena. Maritzu Alonso, Helen Sotillo. Uterzine. 2019.
¿A cuántas mujeres punks podrías nombrar en un folio en blanco? ¿Alguna de ellas es instrumentista? ¿Qué historias podrías contar de sus trayectorias?
La historia underground permanece aún invisibilizada y vamos a ponerle remedio con un libro muy especial: quince mujeres de las bandas punk pioneras del país son las protagonistas de este proyecto, pensado tanto para las personas más peques como para más grandes, y con el que vamos a disfrutar, reflexionar e impulsar un nuevo relevo generacional feminista.
Compuesto por prólogo, ilustraciones y biografías, el libro es una invitación colectiva para que reconstruyamos, hagamos visible y le demos color a una escena que desde sus comienzos fue diversa.
Realizaremos una tirada limitada con más de treinta páginas de contenido donde podrás colorear a tus pioneras favoritas y leer sus recorridos vitales.
Estas mujeres con nombre y apellidos, a quienes podremos cara y (re)conoceremos su papel como instrumentistas, creadoras y compositoras, son:
Lourdes Olangua Besga (OK Corral), Tere González (Desechables), Ángela Saura (OX POW), Pilar Bueno (IV Reich), Marieli Arróniz (Cikatriz en la matriz), Plum (La Xeta Pasote), Ana Curra (Parálisis Permanente), María García Verdú (Morticia y los Decrépitos), Coral Alonso (Aerolíneas Federales), Elena Oramas (Chute de Esperma), Gema Cotallo (Cruela de Vil), Alma Gómez (Cocadictos), Silvia Escario (Último Resorte), Mamen Rodrigo (Vulpes) y Yoli (Liposo+ pa tu jeto).
7. Rassismus. Macht. Vergessen. Von München über den NSU bis Hanau: Symbolische und materielle Kämpfe entlang rechten Terrors. Onur Suzan Nobrega, Mathias Quent, Jona Zipf (Hg.). Transcript. 2021.
Wie weit und umkämpft war dieser Weg? Von der Entpolitisierung des Oktoberfestattentats 1980 über die Verdächtigungen der Opferangehörigen des sogenannten NSU in den 2000ern bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung der Familien der Getöteten des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau 2020. Erst jetzt scheint sich eine längst überfällige gesamtgesellschaftliche Debatte in Bewegung zu setzen: über mangelnde Repräsentation, mahnende Erinnerung und sich verändernde Gedenkkultur, über strukturellen Rassismus und Behördenblindheit gegenüber Menschen, die sich längst nicht mehr als Teil einer Gesellschaft fühlen. Die Beitragenden des Bandes setzen sich mit Rassismus, Rechtsextremismus und Erinnerungskultur auseinander und gehen vor allem der Frage nach, wo der Kampf gegen rechten Terror und seinen gesellschaftlichen Nährboden heute steht.
8. C.L.R. James: Die schwarzen Jakobiner. Toussaint Louverture und die Haitianische Revolution. Philipp Dorestal, Çiğdem Inan (Hrsg.). B_books, Dietz Berlin. 2021.
Es war der einzige erfolgreiche Aufstand in der modernen Geschichte, in der versklavte Menschen aus eigener Kraft ihre Freiheit und Unabhängigkeit erkämpften. Die Revolution in der französischen Kolonie Saint Domingue von 1791 ist einmalig in der Geschichte und führte 1804 zur Unabhängigkeit Haitis. Das Buch »Die schwarzen Jakobiner« gehört immer noch zu den einflussreichsten Darstellungen dieser Ereignisse. Mehr als 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung 1938 ist »The Black Jacobins« weiterhin ein Standardwerk, das seither zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen erlebt hat.
In seinem Buch klagt C.L.R. James die rassistische Struktur der Kolonialgesellschaft des damals französisch besetzten Haiti an. Er rekonstruiert die revolutionären Ereignisse und erzählt sie aus der Perspektive linker Geschichtsschreibung neu. Mit seinem Buch leistet er einen unschätzbaren Beitrag dazu, die Haitianische Revolution als Ereignis von welthistorischer Bedeutung zu begreifen.
9. The New Jim Crow, Masseninhaftierung und Rassismus in den USA. Michelle Alexander. Kunstmann. 2016.
Jim Crow steht in den USA für die Geschichte der Rassendiskriminierung. Wie das rassistische System unter dem Deckmantel des „War on Drugs“ eine neue Form gefunden hat, erklärt Michelle Alexander in diesem Grundlagenwerk über den modernen Rassismus in den USA.
Die Wahl von Barack Obama im November 2008 markierte einen historischen Wendepunkt in den USA: Der erste schwarze Präsident schien für eine postrassistische Gesellschaft und den Triumph der Bürgerrechtsbewegung zu stehen. Doch die Realität in den USA ist eine andere. Obwohl die Rassentrennung, die in den sogenannten Jim-Crow-Gesetzen festgeschrieben war, im Zuge der Bürgerrechtsbewegung abgeschafft wurde, sitzt heute ein unfassbar hoher Anteil der schwarzen Bevölkerung im Gefängnis oder ist lebenslang als kriminell gebrandmarkt. Ein Status, der die Leute zu Bürgern zweiter Klasse macht, indem er sie ihrer grundsätzlichsten Rechte beraubt – ganz ähnlich den explizit rassistischen Diskriminierungen der Jim-Crow-Ära.
In ihrem Buch, das in Amerika eine breite Debatte ausgelöst hat, argumentiert Michelle Alexander, dass die USA ihr rassistisches System nach der Bürgerrechtsbewegung nicht abgeschafft, sondern lediglich umgestaltet haben. Da unter dem perfiden Deckmantel des »War on Drugs« überproportional junge männliche Schwarze und ihre Communities kriminalisiert werden, funktioniert das drakonische Strafjustizsystem der USA heute wie das System rassistischer Kontrolle von gestern: ein neues Jim Crow.
En el contexto de siglos de racismo y explotación, la dignidad que transmite el porte de estas mujeres encarna lo que llegó a representar el movimiento zapatista: la resistencia de lxs marginalizadxs y lxs olvidadxs contra los poderosos. Campesinxs convertidxs en combatientes, madres devenidas liderasas revolucionarias. Decenas, cientos, miles de mujeres zapatistas reunidas, pequeñas, morenas, sus rostros cubiertos con paliacates colorados que ocultan su identidad individual, sus largas trenzas negras colgando en su espalda, sus puños salpicando el aire. Éstas han marchado, se han organizado, han sembrado semillas, tanto reales como simbólicas. Se han plantado frente al ejército mexicano y frente a sus esposos. Han transformado su vida, cambiando el mundo que las rodea.
Audre Lorde (1934–1992) ist eine der einflussreichsten afroamerikanischen Autorinnen* des 20. Jahrhunderts. Die Werke der Schwarzen lesbischen kriegerischen Dichterin – wie sie sich selbst bezeichnete – und Aktivistin, Essayistin und Romanautorin sind bis heute international wegweisend und aktuell für Schwarze, feministische* und weitere Befreiungsbewegungen. Dieser Band veranschaulicht die Verbindungen Schwarzer Frauen über Grenzen und Unterschiede hinweg. Er bietet einen verdichteten Überblick über das Leben, die Visionen und die Philosophie Audre Lordes. Marion Kraft, eine enge Freundin Audre Lordes präsentiert in diesem Buch persönliche und facettenreiche Essays über das Werk, Leben und die Visionen Audre Lordes. In einem Interview aus dem Jahr 1986 kommt Audre Lorde selbst zu Wort. Das Buch wurde von Marion Kraft zunächst anlässlich Audre Lordes 25. Todestages auf Englisch veröffentlicht und liegt hier nun endlich auch auf Deutsch vor. Es ist eine politische wie persönliche Hommage an Audre Lorde und ihr wichtiges transnationales, literarisches und aktivistisches Wirken.
Interdisziplinarität in der Stadtforschung ist ein Forschungsversprechen, das schon lange formuliert, aber nicht immer konsequent eingelöst wurde. Was bedeutet Interdisziplinarität für die Erforschung von komplexen Themenfeldern wie Wohnen, Infrastrukturen oder Mobilität? Die Beiträge des Bandes bieten einen Überblick zu unterschiedlichen disziplinären Perspektiven auf Stadt und Raum und zeigen, wie interdisziplinäre Stadtforschung verhandelt werden kann.



Am 19.02.2020 wurden in Hanau 9 Menschen unter anderem in einer Shisha Bar ermordet, einem Ort, an dem sie sich sicher fühlten. Wir fragen uns schon lange, was es noch braucht, damit endlich gesamtgesellschaftlich ernst genommen wird: Rassismus tötet. `Texte nach Hanau` bildet die Stimmen von 50 Menschen ab, die ihre Gefühle und Gedanken, Enttäuschungen und Erwartungen nach dem Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 zum Ausdruck bringen. Während anderswo Karnevalsfeste das Geschehen bestimmten, litt ein großer Teil der Bevölkerung unter dem kollektiven Schock, sowie dem lapidaren bis ignoranten Umgang der Medien – vielfach auch des weißen Freund:innenkreises und Umfelds. Die 63 Texte sind ehrlich, schonungslos, zutiefst berührend. Wer sich darauf einlässt, wird der eigenen Trauer begegnen, soviel ist sicher. Mit dem Buch `Texte nach Hanau` halten Sie ein Zeit-Zeugnis in den Händen, welches in dieser Form einzigartig ist. Alle Beiträge in diesem Buch wurden von BiPoC, also Menschen, die durch Rassismus diskriminiert werden, verfasst.
Etwa 13 Millionen Kriegsgefangene, Zivilarbeitende und KZ-Häftlinge wurden während des Zweiten Weltkriegs in das Deutsche Reich verschleppt, um in der deutschen Kriegswirtschaft Zwangsarbeit zu leisten. Zwangsarbeitereinsätze gab es jedoch auch außerhalb Deutschlands. In den von NS-Deutschland besetzten Ländern wurde die Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit rekrutiert und vor Ort eingesetzt.
Zahlreiche Überlebende und Angehörige der Opfer der Mordanschläge von Halle am 9. Oktober 2019 wollen sich mit diesem Buch Gehör verschaffen. Während des Prozesses haben sich viele Betroffene und ihre Anwälte zu Wort gemeldet und in bewegenden, außergewöhnlichen Texten und Reden ihrem Schmerz und ihrem Zorn Ausdruck verliehen; und sie fragen nach Solidarität und Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft nachgegangen.
La Nona és una nena de nou anys a qui li encanten els llibres. De la seva imaginació sorgeix aquesta aventura on la solidaritat, l’ecologia, el treball laboriós, la inclusió, la raó, el seny i sobretot l’amistat son la base d’una vida lliure a Autonomia. Però en Monadi, rei d’Argirocràcia està vigilant per raptar i portar al seu país les persones lliures per esclavitzar-les. Aconseguiran les nostres amigues alliberar la Nona d’un país on els diners són més lliures que les persones?
«Στις 5 Σεπτεμβρίου 2020, κεφάλαιο και κράτος δρουν συντονισμένα και εκκενώνουν την κατάληψη Rosa Nera στα Χανια. Η χαρακτηρισμένη ως πιο κοινωνική κατάληψη στον ελλαδικό χώρο δέχεται την αγκαλιά της αλληλεγγύης από πολλά σημεία του πλανήτη και κύματα συμπαράστασης από τη γεωγραφία που ονομάζεται Ελλάδα. Στα Χανιά οι δράσεις αλληλεγγύης συνεχίζονται σχεδόν καθημερινά επί 9 μήνες μετά την εκκένωση – και καταφέρνουν την απελευθέρωση της Ρόζας στις 5 Ιουνίου 2021. Το βιβλίο που κρατάτε στα χέρια σας είναι μία από αυτές τις εκδηλώσεις αλληλεγγύης και τα έσοδά του θα διατεθούν για την κάλυψη των δικαστικών αναγκών των συντρόφων και συντροφισσών, ως ελάχιστη συμβολή στον αγώνα για τη ζωή. Ο συλλογικός αυτός τόμος, που συγκεντρώνει πρωτογενές υλικό από ανθρώπους που έζησαν (σ)τη Rosa Nera ή την επισκέφτηκαν (για συναυλίες, θεατρικές παραστάσεις, παρουσιάσεις βιβλίων, συζητήσεις) καθώς και από τη συνάντηση συλλογικοτήτων του ευρύτερου κινήματος της πόλης των Χανίων, θέλει να συμβάλει επίσης στην αναντίστοιχη με τον πλούτο του κινήματος βιβλιογραφία σχετικά με τους κατειλημμένους χώρους».
Gämsen auf der Lawine
Die wissenschaftlichen Fakten bezüglich der Klimakrise, die Daten, die das Massenaussterben und die Erderwärmung beziffern, liegen auf dem Tisch, an dem führende Politikerinnen und Politiker regelmäßig zusammenkommen, um Klimaziele zu vereinbaren. Auf den Straßen vor den Tagungshotels und Regierungspalästen protestieren nicht erst seit gestern immer mehr Menschen. Sie starten Petitionskampagnen und sammeln Unterschriften. Trotzdem haben wir es mit einer nach wie vor boomenden Industrie für fossile Brennstoffe zu tun, die Gewinne steigen kontinuierlich. Ist es also an der Zeit, das kaputt zu machen, was uns kaputt machen wird? In diesem mitreißenden Manifest fordert Andreas Malm nichts weniger als die Eskalation: Wir müssen die Förderung fossiler Brennstoffe zum Stillstand bringen – mit unserem Handeln, unseren Körpern, mit allem, was uns zur Verfügung steht. In seiner historisch fundierten Lesart der Geschichte erfolgreicher sozialer Bewegungen – für das Frauenwahlrecht, gegen die Apartheid – zeigt Andreas Malm, dass jeder dieser Kämpfe Grenzen überschritten hat: Eigentum wurde zerstört, Infrastruktur angegriffen. Nur so konnte der notwendige Druck aufgebaut werden, um Veränderung voranzutreiben. Mit der Leidenschaft eines Aktivisten und dem Wissen eines Forschers diskutiert Andreas Malm das Spannungsfeld zwischen Gewaltfreiheit und direkter Aktion, Strategie und Taktik, Demokratie und sozialer Veränderung. Und zeigt uns, wie wir in einer Welt kämpfen können, die längst in Flammen steht.
Con una mirada sincera e íntima Margrit Schiller narra su historia, desde la infancia en una familia conservadora, marcada por los secretos y traumas del nazismo y la segunda guerra mundial, pasando por su despertar político en un entorno estudiantil radical al principio de los años 70. Hija de su tiempo, observando el mundo con una mirada crítica, empieza su camino de militancia en colectivos de la izquierda radical, y eventualmente las pequeñas y grandes decisiones de la vida le llevan a conocer a las personas que formaban el núcleo de la RAF (Rote Armee Fraktion, organización armada de la extrema izquierda alemana de la década de 1970 y 1980)
Avec ce recueil d’écrits politiques, traduits et présentés par les Editions Terrasses, les écrits de
Der erste Schwarze im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft
In den letzten Jahren hat sich in Frankreich und Belgien eine neue Generation von Dramatikerinnen herausgebildet: Laetitia Ajanohun, Rébecca Chaillon, Penda Diouf und Éva Doumbia stehen exemplarisch für vielseitige Künstlerinnen, die oft auch als Prosaautorinnen, Schauspielerinnen und Regisseurinnen arbeiten und sich dem Aktivismus verschrieben haben. Diese zeitgenössischen Theaterautorinnen verbindet die Suche nach einer neuen Schwarzen Identität und Geschichtsschreibung in Europa, die den Blick auf die Auswirkungen eines jahrhundertealten kolonialen Erbes lenkt und das Selbstbewusstsein afrikanischer Künstler*innen in der Diaspora stärkt.
Es ya sabido por todas que la Historia que nos ha llegado no siempre está completa, cubre todos los puntos de vista o es incluso fiable. Afrofeminismo es un libro que pretende dar un punto de vista nuevo, o poco hablado, de nuestra historia a partir del relato de varias mujeres negras que han determinado el actual movimiento panafricanista de España. „Si estamos viviendo una revolución tremenda y extraordinaria es gracias a ellas, a la lucha de millones de mujeres negras que durante décadas se han jugado la vida en tiempos mucho más difíciles“ escribe Cristina Fallarás en el prólogo del libro.
Das Werk Fred Steins ist untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden. 1933 aus Deutschland geflohen, ergriff der ausgebildete Jurist den Beruf des Fotografen. In Paris und New York porträtierte er bekannte Persönlichkeiten des literarischen und politischen Exils: Autorinnen und Publizisten, Journalisten und Intellektuelle, die meisten von ihnen als Juden und Gegner des Nationalsozialismus verfolgt wie er. In der Ausstellung zeigt das Museum seine Porträts und Stadtansichten aus den 1930er bis 1960er Jahren erstmals in dem Kontext, in dem Stein seine Aufnahmen machte – etwa auf dem Internationalen Schriftstellerkongress zur Verteidigung der Kultur 1935 oder im Umfeld des Schutzverbands deutscher Schriftsteller im Ausland.
Aquesta és una publicació sobre l’anarquisme a la ciutat de València al llarg dels seus 150 anys d’història. Pensem que una manera de transmetre la presència de les anarquistes a València és a través dels llocs per on van transitar o pels quals ho fan encara hui en dia.
Ist es zulässig, Israel und den Zionismus – einschließlich der mehr als 50 Jahre währenden Besatzungsherrschaft im Westjordanland – als »kolonialistisch« zu bezeichnen und die Besatzungsherrschaft zur »Apartheid« und damit für rassistisch zu erklären?
Audre Lorde wusste, was es heißt, als Bedrohung zu gelten: als feministische Dichterin, als Schwarze Frau in einer weißen akademischen Welt, als lesbische Mutter eines Sohnes. Viele „Formen menschlicher Verblendung haben ein und dieselbe Wurzel: die Unfähigkeit, Unterschiedlichkeit als eine dynamische Kraft zu begreifen, die bereichernd ist, nicht bedrohlich“. Lorde widmete ihr Schaffen dem Kampf gegen Unterdrückung. Verschiedenheit und Schwesternschaft, Zorn, Erotik und Sprache wurden zu kraftvollen Waffen. In ihren Texten über Rassismus, Patriarchat und Klasse finden wir Antworten auf die brennenden Fragen der Gegenwart – ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen beweist der Band seine erschreckende Aktualität.
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„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Diverse“?Wie können Texte, Formulare, Nachrichten und Gespräche so formuliert werden, dass sich auch Personen angesprochen fühlen, die sich nicht als Frauen und Männer verstehen?Welche Formen gibt es für genderneutrale Begrüßungen und Anreden, schriftlich und mündlich? Wie können Formulare, Rechnungen, Anschreiben und überhaupt tägliche Kommunikation gestaltet werden, ohne zu diskriminieren? Wie ist es möglich, Verwandtschaftsverhältnisse zu benennen, ohne immer wieder Geschlecht aufzurufen? Diese Fragen und viele mehr werden mit konkreten Formulierungsvorschlägen beantwortet und anhand zahlreicher Beispiele illustriert. Der Leitfaden hilft beim Formulieren in 100 verschiedenen Alltags- und Berufssituationen – als kleines Nachschlagewerk, als immerwährende Inspirationsquelle, zum Nachdenken und Diskutieren mit anderen.
Das Magazin enthält Essays, Reportagen, Interviews und Illustrationen von 22 Autor:innen und Künstler:innen auf insgesamt 100 Seiten. Unsere Autor:innen begleiten Sex mit Be_hinderung, schreiben von der Übersexualisierung Schwarzer Frauen und über die Schönheit weiblicher Selbstbefriedigung. Wir glauben nicht, dass die Devise »Sex Sells« stimmt. Wir glauben, dass bisher nur bestimmter Sex verkauft wird. Deswegen möchten wir neue Narrative rund um Sexualität schwarz auf weiß in die Welt setzen.
Feminist*innen, Trans*, Inter* und Queers streiten seit langem für ein besseres Miteinander aller Geschlechter. Wo sind die Männer? Das Magazin richtet sich primär an genau die. Wir wollen gemeinsam ausloten, wie ein (pro)feministisches, herrschaftsdekonstruierendes Handeln und ein Selbstreflexionsprozess für (cis) Männer aussehen kann. Hierfür wollen wir Anreize und Denkanstöße geben. Und einen Raum für Austausch schaffen.
Das Buch »Rebellisches Berlin« nimmt die Geschichte des widerständigen Berlins in den Blick und beschreibt in einem weiten historischen Bogen unterschiedliche Protest- und Widerstandsaktionen.
Bereits vor der Pariser Kommune 1871 entwickelten sich in Städten wie Lyon, Marseille oder Le Creusot aufständische Bewegungen. So entfesselten die Arbeiter*innen bei der metallurgischen Fabrik Schneider in Le Creusot einen gewaltigen Streik und riefen eine »industrielle Kommune« aus. Ein Sprecher der Bewegung war der junge Einrichter Adolphe Assi, der seine Erfahrungen später in die Pariser Kommune einbringen sollte. Auch in etlichen anderen Orten kam es zu Erhebungen und wurden »Kommunen« ausgerufen. Mit deren Beginn, so die Historikerin Jeanne Gaillard, hatte die Provinz schon eine oder sogar zwei revolutionäre Phasen erlebt. Dennoch sind sie lange Zeit fast völlig vernachlässigt worden. Das Interesse der linken wie bürgerlichen Geschichtsschreibung galt vorrangig der Pariser Kommune.
I
Nach dem Spanienkrieg 1936-1939 hat der Widerstand gegen das Franco-Regime nie aufgehört. Von der Retirada 1939 bis zur Transición 1975 hat es eine Kontinuität bewaffneter Auseinandersetzungen gegeben, in denen die eine Generation von Guerillagruppen der folgenden ihre Erfahrungen und Waffen weitergab. Der weltweite Aufbruch der 1960er Jahre brachte einen neuen Wind in die militanten Zusammenhänge des iberischen Untergrunds. Bei der Jugend in Toulouse, der Hauptstadt der antifranquistischen Exilrepublikaner, wuchs die Lust, an diesem Kampf teilzunehmen. Demos und Straßenkämpfe gingen schnell in illegale Aktionen über, und allmählich kristallisierte sich daraus eine Szene, die sich zu organisieren begann. Ernsthaft, aber auch voller Heiterkeit, Erfindungsreichtum und Energie. Wieder gingen die Waffen von den Händen der Älteren in die der Jüngeren über. Vive la Commune, MIL, GARI… Das ist die Geschichte, die Jann Marc Rouillan hier erzählt. Es ist auch die Geschichte, die zur Gründung von Action Directe geführt hat, in der viele aus dem antifranquistischen Widerstand mit anderen zusammengekommen sind.
Immer wieder entschließen sich Aktivist*innen, in der Haft zu protestieren – ein Kampf gegen die Einschließung in die Haftanstalt. Ein mögliches Mittel dazu ist der Hungerstreik. Es braucht jedoch Mut, diese Streikform zu wählen und durchzuhalten, denn die Streikenden befinden sich in einem asymmetrischen Machtverhältnis, in dem Einzelne einem ganzen Repressionsapparat gegenüberstehen. Die vorliegende kurze Einführung zum Thema enthält einige Erfahrungsberichte, skizziert die geschichtlichen Wurzeln und benennt mögliche Vorgehensweisen der AkteurInnen.
..awoke the beast inside me prematurely. Thinking it was still too early for any “sneaky” plans, I tried my best to keep it under control, and it appeared to be understanding. And yet, the moment it woke, it wreaked havoc on everyone. Its howls were its excruciating speech saying what a thousand wise men couldn’t. It would pierce through my ears, taking over me. I couldn’t hide it. It was visible in my every move. In my step, my gaze, my speech. It demanded its right to freedom, right there and then. How could I silence it? How can you restrain such a will to live? This wild beast plainly refused to kneel before its chains. It forbade me to live a captive man, let alone accept my captivity as a normal condition. It kept me alert, constantly searching for a way out. Willing to dig, to saw bars, to set the walls ablaze, to build a ladder and climb to the stars, until it discovered an exit. It wanted to get rid of this circle dance those human vampires were dancing around it. Until it got out, far away. Until it stood in the forest; until it breathed the fresh mountain air; until it could hear its voice echoing under the starlight.
In Nord- und Ostsyrien wird seit 2011 ein basisdemokratisches Projekt aufgebaut, welches sich ideologisch auf die kurdische Freiheitsbewegung bezieht. Leitidee dieser ist das Konzept des Demokratischen Konföderalismus, welcher auf Geschlechtergleichheit, Basisdemokratie und Ökologie fußt. Der gesellschaftliche Transformationsprozess wird auch als Frauenrevolution bezeichnet. Doch was macht diese aus?
Kaum eine Vorstellung ist so verkannt und erfährt in der weiß-deutschen, auch feministischen Öffentlichkeit eine so starke Skepsis, Missachtung und Unkenntnis wie die Verbindung von Islam und Feminismus. Islamischer Feminismus ist aber vielfältig und lebendig – wie die unterschiedlichen Lebensrealitäten vieler Muslim*innen in Deutschland und weltweit.
Polyamorie kann so vieles sein: Mehr Liebe; mehr Reden; mehr Arme, die einen auffangen; mehr Eifersucht; mehr Spaß, mehr Kommunikation, ….Auf dem Weg dahin können sich einem viele Fragen stellen, beispielsweise: Wie navigiere ich neue Beziehungsenergie? Was tue ich wenn Absprachen gebrochen werden? Wie kann ich meine Eifersucht befreunden? Und wie macht man das eigentlich mit dem Kinder kriegen?
Nie wieder schlechter Sex!
What is love? Ist die Liebe Sinn des Lebens, eine politische Allianz, Illusion oder Selbstzweck? Oder ist sie gar unmöglich, weil wir uns zwischen Zukunftsängsten, überhöhten Ansprüchen und diskriminierenden Strukturen völlig zerreiben?
The campaign “X them out! A Black Map of Athens” is designed to pinpoint and highlight the unseen criminality related to racist attacks in the public space.
The P.S. is a group that carries out political graffiti of small and large size from 2014 until today. From small stencils to murals, they comment on what is happening in Greece and abroad through humor, sarcasm, denunciation. During their 7 years of operation they have supported unions, movements, collectives, individuals, groups of citizens through work. In the book you will find color photos and texts that record their work from 2014 to September 2019!
Ist ein Film über ein Land im Umbruch, über die katastrophale Situation in Venezuela und über einen seit 25 Jahren im Untergrund lebenden mutmaßlichen „linksradikalen Terroristen“, seine Flucht vor den deutschen Ermittlungsbehörden und über ein transatlantisches Musikprojekt, bei dem es um zerplatzte wie aufrechterhaltende linke Utopien geht, um Widerstand, politisches Engagement, sowie die Kraft und den Glauben an eine gesellschaftliche Veränderbarkeit durch Musik.
BORN IN EVIN erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigsten politischen Gefängnisse der Welt macht. Vor genau vierzig Jahren wurde der Shah und die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung Zehntausende von politischen Gegnern verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die nach Jahren im Gefängnis beide überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten. Innerhalb der Familie konnte nie über die Verfolgung und das Gefängnis gesprochen werden. Maryam Zaree, heute erfolgreiche Schauspielerin und Autorin, stellt sich dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach.
mit Untertiteln: englisch und deutsch
Es war die unmittelbare Folge der Vernichtungspolitik der Nazis, dass es in der DDR nur wenige Sinti gab. Die zurückkamen, kämpften um die Anerkennung als Verfolgte des Nationalsozialismus. Sinti waren zwar »normale« DDR-Staatsbürger, aber es gab für sie keine Anerkennung als ethnische Minderheit. In ihren Familienverbänden lebten sie in einer Art Parallelgesellschaft. An den Schnittstellen wie in Schulen und Ämtern waren nicht wenige Sinti gesellschaftlichem Rassismus ausgesetzt, denn in der DDR – wie in der Bundesrepublik – lebten die alten Vorurteile gegenüber den »Zigeunern« fort.
This reader was published on occasion of the event series „200 Years Later…“ in 2008, commemorating the 200 year anniversary of the official Abolition of the Transatlantic Slave Trade. At the center of this interdisciplinary festival stands the celebration of the mch neglected and therefore still widely unkown manifold strategies of resistance of African people/people of African descendents against Transatlantic Slave Trade and the cultural and artistic practices they developed on the basis of this resilience.


Following the Algerian war for independence and the defeat of France in 1962, Algiers became the liberation capital of the Third World. Elaine Mokhtefi, a young American woman immersed in the struggle and working with leaders of the Algerian Revolution, found a home here. A journalist and translator, she lived among guerrillas, revolutionaries, exiles, and visionaries, witnessing historical political formations and present at the filming of
Elaine Brown assumed her role as the first and only female leader of the Black Panther Party with these words: “I have all the guns and all the money. I can withstand challenge from without and from within. Am I right, Comrade?” It was August 1974. From a small Oakland-based cell, the Panthers had grown to become a revolutionary national organization, mobilizing black communities and white supporters across the country—but relentlessly targeted by the police and the FBI, and increasingly riven by violence and strife within. How Brown came to a position of power over this paramilitary, male-dominated organization, and what she did with that power, is a riveting, unsparing account of self-discovery.
La Batalla de Can Vies és un joc de taula ambientat en el conflicte que es va viure al barri de Sants i a la ciutat de Barcelona quan es va intentar desallotjar el CSA Can Vies, al mes de maig de l’any 2014.
The Spanish Civil War was the first armed battle in the fight against fascism, and a rallying cry for a generation. Over 35,000 volunteers from sixty-one countries around the world came to defend democracy against the troops of Franco, Hitler and Mussolini.
LUCÍA SÁNCHEZ SAORNIL (Madrid, 1895-Valencia, 1970) fue una voz excepcional en el movimiento literario de vanguardia conocido como Uötraísmo. Publicó sus poemas en algunas de las revistas más significativas de la Edad de Plata:
Este trabajo es una pequeña inmersión antropológica a la experiencia de las mujeres que participaron en la lucha de los grupos autónomos libertarios durante la época de la Transacción democrática.
Esta compilación es una aportación, para revisar qué no funciona, donde nos equivocamos, cuáles son los posibles caminos, qué opciones tenemos, hacia donde nos dirigimos… e intentar responder la pregunta de “Y qué hacemos con los violadores?” sin dogmas, con la mente abierta, con mucha convicción y predisposición a la escucha. Porque las vidas destrozadas por estas formas de opresión nos exigen respuestas efectivas y creativas.
Die Stadt ist ein ständiger Schauplatz des Kampfes zwischen den Geschlechtern. Feministische Fragen nach Sicherheit und Angst, bezahlter und unbezahlter Arbeit, Rechten und Repräsentation demontieren das, was wir für selbstverständlich halten und über Städte und Freiräume zu wissen glauben. Doch vielleicht liegt in der Stadt ja auch unsere beste Chance, neue soziale Beziehungen zu gestalten, die auf Fürsorge und Gerechtigkeit basieren?
Über 300 Menschen wurden nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland durch rechtsmotivierte Gewalttäter gejagt, verfolgt, verprügelt, gefoltert, misshandelt und getötet. Zu Opfern wurden die ermordeten Menschen – Jüd*innen, People of Color, Sinti*ze und Rom*nja, Punks, Obdachlose, Antifas – einzig und allein aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Religion, ihrer Lebensweise oder ihres politischen Engagements. Kein Vergessen ist die erste vollständige Dokumentation bekanntgewordener tödlicher Gewalttaten durch Rechte in Deutschland nach 1945.
CrimethInc. ist eine Allianz von Rebell*innen – ein dezentrales Netzwerk aus den USA, das sich dem Ausbruch aus den Gefängnissen unserer Zeit verpflichtet hat und danach strebt, die Welt nach den Prinzipien der Selbstbestimmung und der gegenseitigen Hilfe neu zu erfinden.
Marielle Franco (Río de Janeiro, 27 de julio de 1979), fue una socióloga y política brasileña. Nació y se crió en la favela Complexo da Maré, y allí comenzó su militancia por los derechos humanos. En 2016 fue electa concejala para la Cámara Municipal de Río de Janeiro. Fue nombrada relatora de la comisión encargada de monitorear la intervención federal decretada por Michel Temer en esa ciudad. Esta medida extendía la militarización que Marielle ya denunciaba en las favelas, y que implicaba la violación sistemática de los derechos humanos. En ese contexto, el 14 de marzo de 2018 por la noche, cuando volvía a su casa en auto, fue asesinada por un grupo de sicarios.
Die Ausstellung widmet sich den Biografien von deutschen politischen Häftlingen des Frauen-KZ Ravensbrück. Beginnend in der prägenden Zeit der Weimarer Republik, werden die Lebensgeschichten über den Widerstand und die Verfolgung nach 1933 bis in die Zeit in den Gefängnissen und Lagern des NS-Regimes nachgezeichnet. Darüber hinaus steht auch das politische Wirken in beiden deutschen Staaten nach 1949 und in den 1990er Jahren im Fokus.
30 Jahre Mauerfall, 30 Jahre deutsch-deutsche Vereinigung: Jahrestage wie diese sollten Anlass dafür geben, die kollektive Erinnerung neu zu sortieren und auszurichten, Orientierungen und Werte neu zu verhandeln. Erinnerungskultur muss deshalb mehr als nur die Mehrheitsgesellschaft im Gedächtnis behalten. Labor 89 offeriert intersektionale Perspektiven auf die Wendezeit. In acht Porträts erzählen politische Aktivistinnen* aus Schwarzen, People of Color- und/oder queer* feministischen Positionierungen über gesellschaftliche Kämpfe für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Sie loten die Möglichkeiten und Grenzen politischer Partizipation aus, erinnern an historische Ereignisse, Debatten, Aktionen und Community-übergreifende Projekte und füllen die Zeit zwischen Mitte der 1980er und Mitte der 1990er Jahre mit ihren Geschichte*n.
Aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen dokumentiert der Film antirassistische Bewegungen und Kämpfe seit der Wende. Er bringt bisher nicht erzählte Erfahrungen und Perspektiven zusammen und untersetzt diese mit Archivmaterial. Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der Schwarzen deutschen Community, Geflüchteten, Nachkommen der «Gastarbeits»-Generation, einer Mapuche-Aktivistin und anderen Zeitzeug*innen erzählt der Film von Selbstorganisierung, Solidarisierung und Widerstandsorten im Kampf gegen Rassismus, Kapitalismus und (Hetero-) Sexismus. Pogrome gegen People of Color wie in Rostock-Lichtenhagen 1992, der Brandanschlag in Mölln 1992, der Mord an Oury Jalloh 2005 und die NSU Mordserie, die 2011 aufflog, waren einige Anlässe, aber längst nicht die einzigen, die die Aktivst*innen zusammenkommen ließen. Der Film schafft eine Gegennarration zu weiß-hegemonialen Darstellungs- und Erzählweisen antirassistischer Bewegungen. Das «Activistar Film and Video Productions Collective», ein Kollektiv von Berliner Frauen of Color, sieht in dem Film selbst politischen Aktivismus, der die Frage in den Mittelpunkt stellt, wie der aktuelle Aktivismus aus dieser Geschichte lernen kann – und wie es zusammen weitergehen kann.
La imatge idíl·lica d’Alemanya va quedar en paper mullat quan, l’any 2011, un escamot neonazi responsable de tres atemptats amb bomba, quinze robatoris a bancs i una desena d’assassinats comesos arreu del país entre 2000 i 2007 va ser descobert. Menys una dona policia, la resta de les víctimes eren migrants. L’escamot, conegut com a NSU, estava empeltat en el moviment neonazi de tot el país i envoltat per informants pagats per diferents organismes de seguretat i d’espionatge de l’Estat alemany, un estat que va encobrir-los i que va investigar les morts basant-se en clixés i prejudicis racistes. A més d’endinsar-se en la trama de l’NSU, La claveguera marró és un viatge per tota la història recent de la violència neonazi a Alemanya, des de la Segona Guerra Mundial fins avui.


